Tiefseefische

Die Tiefsee beginnt unterhalb der oberen Meeresschicht (Epipelagial). In 4-500 Meter, je nach Wassertrübung, sinkt die Wassertemperatur dann unter 4°C.

 

In die obere Tiefseesphäre (Mesopelagial), sie reicht etwa bis 1000 Meter Tiefe, kann noch Licht eindringen. Fische, die in diesen Tiefen leben, haben verhältnismäßig große Augen. Sie sind in der Lage, mit den letzten Lichtresten, die bis in die Tiefe reichen, noch zu sehen. Dafür haben die Restlichtverwerter die Fähigkeit verloren, Farben zu sehen. Fische, die in der vollkommen dunklen, tieferen Tiefseesphären, dem Bathypelagial oder dem Abyssal leben, benötigen keine Augen mehr. Bis in die größten bekannten Meerestiefen (Hadal) gibt es Leben. Bei einer seiner Tauchfahrten mit der Tauchkugel beobachtete Piccard 1960 einen Tiefseefisch in 10916 Meter Tiefe. Die Eier der meisten Tiefseefische reifen in den oberen, wärmeren Zonen, und die daraus schlüpfenden Larven haben zunächst normal proportionierte Augen. Im Laufe ihres Wachstums wandern sie dann langsam, oft über viele Jahre in die Tiefsee ab, wobei ihre Augen nicht mitwachsen, sich zurückbilden und manchmal auch ganz zuwachsen.

 

Textquelle: Günther Behrmann

http://www.tierenzyklopaedie.de

 

 

 

EVOLUTION: In einer Welt völliger Dunkelheit haben

optische Reize keinerlei Bedeutung.
 

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